youtube /live

and other reserved youtube.com/usernames

Youtube versucht nach Anfragen/Forderungen der User wieder livestreaming in das Angebot zu integrieren. Im Augenblick ist es jedoch nur ausgewählten Partnern vorbehalten. DC.source: http://youtube-global.blogspot.com/2011/04/youtube-is-going-live.html
Den ersten Versuch unternahm youtube am 22.November 2008 “YouTube’s first ever LIVE STREAM took place on November 22nd, 2008, streamed live from San Francisco.” Unter http://www.youtube.com/live kann man jetzt die weitere Entwicklung verfolgen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf die anderen schon angebotenen Dienste (bzw. reservierten usernames) hinweisen:

  • /leanback
  • /disco
  • /music
  • /movies
  • /searchstories google searchstory tool/platform – “Every search is a quest. Every quest is a story. These videos show that anyone can do anything when paired with the power of search.”
  • /tv other entry point for shows or redirect to shows
  • /html5 “This is an opt-in trial of HTML5 video on YouTube.”
  • /citizentube “What’s happening in YouTube News and Politics?”
  • /trendsdashboard
  • /symphony
  • /help -> redirect to (http://www.google.com/support/youtube/)
  • /GoogleDevelopers “The Google Code Channel”
  • /dance -> redirect to http://www.youtube.com/user/dancestudio (Dr Pepper Cherry YouTube Dance Studio was looking for the best dancer on YouTube)

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/watch
/video
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Wenn jemand weitere reservierte youtube.com/usernamen kennt oder auf eine Liste verweisen könnte würden wir uns über entsprechende Kommentare freuen.

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LevanPolka – Loituma’s Polka

Schon beim Namen wie auch bei der Geschichte zur Herkunft gibt es unterschiedliche Varianten: Levan Polka (dt. Evas Polka); Leva’s Polka; Levan Polkka; Levan Polloka und schließlich Loituma’s Polka. (Zur Herkunft vergleiche http://en.wikipedia.org/wiki/Ievan_PolkkaLoituma ist die finnische Band, die die 1930 von Eino Kettunen geschriebene Polka “wieder”aufführte und über Webvideodienste wie Youtube populär werden ließ.

Die eingängige Melodie der Levan Polka, ihre hypnotischen Loops und die Komplexität einer Improvisation bei gleichzeitiger Monotonie, fasziniert und passt aufgrund ihrer musikalischen Struktur sowohl zu Punk als auch zum MinimalTechno Genre. Dass Polka und Minimal wunderbar zusammengehen, führte 1996 Mike Ink perfekt auf Polka Trax vor, auch wenn sich viele der Technotracks, die die Loituma-Polka covern, eher an Basshunter als an Mike Ink orientieren. Punk und Polka haben den Beat und die wilde Kraft gemeinsam. Relativ einfach reproduzierbare Strukturen mit enorm exzessivem Potential zeichnet sie ebenfalls aus. Etwas, was man typischerweise der Volksmusik zuschreiben kann.

Die Sprache und der Text stammen aus dem Finnischen. Das Finnische ist nicht weit verbreitet und gerade deshalb ermöglicht es, über das pure Lautmalerische Assoziationen und Integrationen in die eigene Sprach- und Bedeutungswelt vorzunehmen. Klang schiebt sich vor Bedeutung, anders als bei einem klaren und eindeutigen Verständnis der Wortbedeutung, bei der die Wahrnehmung der Form in den Hintergrund tritt. (Ich verstehe die Sprachen. Ich verstehe die Sprachen, NICHT. Ich verstehe nur ihren Klang – Laurie Anderson in BigSience) Erinnerungen an die spielerischen und sinnfreien Improvisationen kindlicher Gesänge werden ebenfalls geweckt. Die Gleichzeitigkeit in der Rezeption von Erinnerung an kindlichen Klangspielen und von Fremdheit gegenüber der Sprache führt zu einer Spannung bzw. wirkt rätselhaft. Statt nun aber das Unmittelbare anzunehmen, haben einige in ihren “Videoantworten” recherchiert, um den Text als Bedeutungsträger zu transkribieren, in ihre Sprache zu übersetzen und wieder in den Vordergrund zu stellen, indem sie ihn über das gesamte Bildfeld legten. Ein Vorgang der Ent-Rätselung, der Entschlüsselung und Benennung, der die Leerstelle füllt, die sich im rein Klanglichen auftut. Tatsächlich aber handelt es sich bei der Loituma-Polka um eine Mischung aus Text- und lautmalerischer Improvisation in einem finnischen Dialekt.

Die Bildwelt der Videovariationen zur Polka reicht von den Fernsehdokumentationen der Auftritte der Band Loituma über die für youtube typischen persönlichen Homevideos, der mit Webcams aufgezeichneten individuellen Amateur Instrumental Interpretationen bis hin zu unzähligen Manga-Versionen. Ausgangsvideo dieser ist das Erfolgsvideo des so genannten Loituma Girls. Generell orientieren sich die Manga-Versionen in Schnitt und Darstellung an dem Stil des Musikstückes, d.h. an seiner scheinbaren Monotonie und am repetitiven Arrangement. Auch darin hat das Loituma Girl mit seinem kreisenden Porree den Anfang gesetzt.

Die Sammlung der Grids versucht nun aus verschiedenen Blickwinkeln das Phänomen LevanPolka und seine Rezeption und Entwicklung auf youtube kaleidoskopartig vorzustellen.

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The Youtube Mixer & DJ’s

Neben den vorselektierten “split screens”, wie wir sie hier in den letzten Artikeln kurz vorstellten, gibt es eine ganze Reihe von Projekten, die es dem Nutzer ermöglichen solche Doppel- bzw. Parallelabspielungen selbst zu erzeugen. Natürlich denkt jeder erst einmal an den DJ. Und dem entsprechend heißen die Projekte auch:

DJ Internet
Browserjockey
YoutubeMixer
Youtubedisco
Twoyoutubevideosandamotherfuckingcrossfader

In unserer Reihe Links zu Projekten, die sich mit Youtube auseinandersetzen, heute also eine kleine Auswahl interaktiver “split screens”:

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Tubes on SCRATCH – by jimpunk 2007

Ein etwas älteres Werk, kein Grid aber doch wieder ein Split Screen oder eine Doppel-Projektion je nachdem wie man möchte.  Da wir noch etwas Zeit benötigen unsere Serie zum Grid fortzusetzen, starte ich in der Zwischenzeit eine neue Seite mit Links zu Projekten die sich mit Youtube künstlerisch auseinandersetzen.

screenshot von jpunk's - "youtube scratching" 2007

youtube VJ TUBEonScratch Y T B mix remix sound video

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urbanity versus jungle

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Neue Serie auf CYT: Über das Video Grid als Repräsentations-Tool

Ein Video-Grid ist, der Übersetzung aus dem Englischen entsprechend, ein Video -Gitter, oder -Raster oder -Netz. In jedem Fall ist also von einer mehrteiligen Fläche die Rede, die größten Teils aus Videos besteht.
Dieses Arrangement kann verschieden eingesetzt werden. Es eignet sich hervorragend für Vergleiche, für kombinierende Videoausstellungen oder zur Darstellung einer bestimmten künstlerischen Position.

Sicherlich ist man bei der Betrachtung dieses Formates schnell an die alte Ausstellungspraktik des 18. Jh erinnert, in dem aus Prestige oder Platzmangel die Gemäldesammlung ebenfalls gitterartig, dicht aneinander gehangen wurde.

Was dem Besucher einer solchen Galerie meist entgegen kam, war eine Vermengung aus Eindrücken. In einer ersten, oberflächlichen Wahrnehmung entstand ein Gesamtbild, dass gerade auch durch die goldglänzenden Rahmen als Raster, abstrakt blieb und ebenfalls die Architektur der Galerie mit einbezog. Darauf hin widmet man sich den Einzelbildern, von links nach rechts oder von oben nach unten, oder man fängt mit seinen Lieblingsfarben an.
Eine weitere Betrachtungsebene ermöglichte (hingegen der heutigen WhiteCube – Bilderpräsentation) eine kombinatorische Auseinandersetzung – in der man sowohl visuell (Farbe, Verortung, Technik) als auch ikonologisch die Bilder mit einander in Verbindung setzte. Es entsteht, ein gedanklicher Zwischenraum – ein visuelles Intervall.
Dieses Intervall – sei es kuratorisch beabsichtig oder Zufallsprodukt – ist ein Spezifikum in der Medienrezeption und trifft neben einigen anderen Formaten, wie dem Fotoband, auch auf das Videogrid zu.
Das Bilder- (und Bewegtbilder-) Grid hat sicherlich auch seine Ursprünge in der Collage als gestalterische Technik, in der aus verschiedenen Einzelbildern ein neues Ganzes entsteht.
Nun unterscheidet sich das Grid von der Collage aber in seiner Rasterartigkeit – also in seiner streng formalen Anordnung, die von A1 – bis Z26 durchnummeriert werden könnte. Somit ist das Grid auch ein Teil der Computerwelt – die ersten Visualisierungen vom digitalem Raum (Tron beispielsweise) waren ebenfalls rasterartig.

Die Collage (als Technik der bildenden Kunst) gibt auch einen entscheidenden Hinweis auf die Vielfältigkeit der Gridpräsentation. Denn wie, und vor allem womit man die einzelnen Felder belegt ist nicht vorgegeben. Die einzige Vorgabe ist das Rastersystem, dass zwangsläufig Nachbarschaften herstellt, Ränder aufzeigt und im Gesamtbild komplex, oft unberechenbar wirkt. Dem entsprechend ist das Grid also ein Tool dessen Inhalte, Grenzen und Zusammenhänge zu eigenständigen Aussagen führt.

Das Ausnutzen und Erforschen der Möglichkeiten des Videogrids ist ein wesentliches Bestreben von CuratingYoutube. In sofern stellt dieser Artikel den Auftakt zu einer Serie auf CuratingYoutube dar, die sich neben der Veröffentlichung von Grids auch im Theoretischen mit verschiedene Methoden, der geschichtlichen Entstehung und der Rezeption des Videogrids auseinander setzen wird.

Wir benutzen für diese Serie die Kategorie Video-Grid, für Gridpostings CYT-GRID und für die theoretische Aufarbeitung des Themas: GRID-Research.

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* not available in your country

Nachdem ich gestern zum ersten Mal den/die “sad Tube”

sadTUBE

sadTUBE

gesehen hatte (“sadTube” da es doch irgendwie an den
“sad mac” in Design und Funktion erinnert), dachte ich, jetzt ist der Moment mal eine kleine Sammlung dieser “Warnings” zu posten:

Dieser Content ist in deinem Land nicht verfügbar, da er aufgrund einer Regierungsanfrage entfernt wurde

Verstoss gegen die Nacktheits Richtlinie

Video ist einfach nicht verfügbar

nicht in deinem Land

Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen

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These were good minutes! And thank you for watching!

Ein Kommentar zu  “Filling the Fade”

Erinnern – das Hereinholen der Vergangenheit in die Gegenwart – bedeutet immer auch an einem „Gedächtnis der Formen“ mitzuwirken. Anders ausgedrückt: Erinnerung und Erinnern sind an ein Medium gebunden, mittels dessen sie stattfinden. Eines dieser „Gedächtnismedien“ sind wir selbst. Nicht nur speichern wir Erinnerungen unseres eigenen Lebens, sondern auch die unserer Vorfahren, sichtbar am genetischen Code, in unserer Sprache aber auch in Gesten und Haltungen unseres Körpers oder in Form von emotionalen Mustern, die mehr oder weniger bewusst unsere Sicht auf die Welt beeinflussen. Der ursprünglichste Akt des Erinnerns ist wohl ein mimetischer Akt. Er ist entweder fast so unbewusst und nicht steuerbar wie unser genetisch weitergegebenes „Erinnerungsmaterial“ oder aber ein bewusster Akt, die Weiter- und Wiedergabe von Handlungen und Wissen, das Erinnern im Tun und das Erinnern im Darstellen.
Ein anderes Medium des Erinnerns ist die Sprache. Durch sie formen sich Geschehnisse zu kollektiv erinnerten Ereignissen, zu Geschichten und Erzählungen und wird Erinnerung (mit-)teilbar. Auf diese Weise bildet Sprache laut Halbwachs die Basis gruppenbezogener wie individueller Identitätsentwürfe auf der Grundlage geteilter Erinnerungsmuster. Die mediale Durchdringung von Erinnerung steuert folglich auch unsere Identitätsentwürfe. Das hieße im Grunde, wir sind, was andere schon waren. Erinnern besitzt aber gerade, weil es medial ist, Spielräume, Variationsmöglichkeiten und damit Raum zur Selbstbefragung und der Infragestellung der eigenen Identitätskonstruktion. Mittels Erinnern können wir sein, was andere noch nicht waren, indem wir in Distanz zu unser eigenen Erinnerung treten.

Jede Zeit bringt ihre Erinnerungskultur, d.h. ritualisierte Formen, hervor, in der sich Erinnerung im Zusammenschluss bestimmter Operationen und Darstellungsmodi in Form von Erinnerungsfiguren realisiert. Continue reading

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youtube-user [treffen]-congress

Durch das von clixcoom veranstaltete Youtube Treffen im Rahmen der gamescom in Köln am 19.08.2010 (docu)  bin ich auf den Kanal videoamt aufmerksam geworden.

Das videoamt organisiert am 02./03.10.2010 in Berlin in der c-base ebenfalls ein Youtube Treffen. Seit einigen Tagen heißt es nicht mehr “Youtube-Treffen”, sondern “YouTube User Congress“. Die Nähe der c-base zum CCC und das Wort “Congress” lässt vermuten, dass sich da so etwas entwickeln könnte (soll) wie der C3 Congress. Das wäre unbedingt zu begrüssen. Das Wort “User” im Titel verweist außerdem darauf, dass  auf “user generated content” wohl mehr Wert gelegt wird als auf Stars und Sternchen. Wir werden auf jeden Fall teilnehmen und freuen uns schon. Continue reading

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Neues Logo

Seit einigen Tagen besitzen wir ein Logo. Es ist S/W und einfach gehalten, aber mehr als unsere Initialen <CYT> in der Bildröhre bedarf es auch nicht.

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