“Artists Using YouTube”

Rhizome News

May 12, 2008
PopTube Internet video site YouTube needs no introduction. Its status as both a branded channel and a medium in its own right has redefined “new media” on both sides of the art and corporate entertainment divide. But most of its content resides somewhere in between, and its currency lies in the vernacular nature of the items posted there–to the extent that the memes incubated on YouTube are trickling down into the language of contemporary artists’ work and, in turn, re-emerging on the site. This is the feeding cycle that has long defined pop art, and on May 13th, three artists will make their YouTube consumption conspicuous in an event at The Kitchen, the NewYork-based organization famous for supporting risk-taking media and performance work. “Artists Using YouTube” is organized by curator and critic Rachel Greene and will feature artists Sue de Beer, Matthew Higgs, and Matthew Ronay–each of whom is well-known for incorporating mainstream cultural phenomena into their work–! presenting their favorite YouTube clips, whether they’ve been a source of influence or productive distraction. – Marisa Olson

http://thekitchen.org/

Wir müssen uns beeilen sonst ist der Hype vorbei :-)
Rachel Green bekannt auch durch ihr Buch >>Internet Art<< (2004) scheint sich vom selben Standpunkt, vom selben Background und so wahrscheinlich mit der selben Weltsicht, von der Netzkunst aus, sich dem Phänomen youtube zu nähern. Natürlich ist es etwas vermessen sich mit Rachel Green zu vergleichen und doch fühle ich mich bestätigt … Typisch für mich (vielleicht überhaupt für uns Deutsche) ist der fehlende Pragmatismus, die lange [freudlose] Phase zwischen Idee, Konzept und Realisation …
Andersherum scheint es sich jedoch um schon im vorhinein als künstlerische Produktionen angelegte Videos bzw. Aktivitäten zu handeln – zeichnet sich hier eine Tendenz ab? Ebendso wie in ihrem Buch der Kanon (der Netzkünstler) abgehandelt und gleichzeitig endgültig festgeschrieben wurde, und keine falschen Tritte oder übermütigen Schritte gewagt wurden, bleibt auch hier alles wieder scheinbar beim Alten [das lese ich natürlich nur aus dieser Vorankündigung heraus]–
Sind meine Fragen zu grundsätzlicher Natur? Suche ich etwas was sich gar nicht finden lassen kann? Findet man schneller / besser, wenn man das Getane ansieht und auf diese Weise erst im Nachhinein kritisch bedenken kann? Kann man (da man immer Fehler macht, egal, wie lange man auch vorher nachdenkt) aus dem Gemachten besser lernen – um nicht zu sagen, kann man nicht auch im Machen denken, fragen und lernen? Führt das alles nicht zu der Annahme, dass ich eigentlich nicht über die Länge der Spanne nachdenke, sondern nur ein bissen Neid mitschwingt in dem Verlust der [eingebildeten] Poolposition :-) [der erste mahlt zuerst] — Und dann noch an so einem prominenten Ort … Ja, ich denke das ist es … und doch und trotzalledem
ist es [vielleicht] für mich auf jeden Fall nötig, genau diesen langen Prozess von der Idee zur Realisation durch zu machen … um nicht immer dieselben eingeschliffenen Formen, Antworten zu finden. Der IBM Slogan “nicht denken – machen!” [paraphrasiert natürlich] begeisterte und gruselte mich zu gleichen Teilen –
Die Ausstellung würde ich zu gern sehen …
und Rachel Green interviewen sowieso …

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